Was ist ein PDT?2018-04-10T00:27:31+00:00

WAS IST EIN
PRODUKT-DATEN-TEMPLATE?

Ein Produkt-Daten-Template ist ein Mittel, mit dem Eigenschaften von einzelnen Produkten angegeben werden können, die von allen Interessenten benötigt werden.

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Was ist ein PDT?
Welche Eigenschaftengruppen innerhalb eines PDT werden gesucht?
WELCHEN NUTZEN BIETET EIN PDT FÜR HERSTELLER?

WAS IST EIN PDT?

Aus praktischer Sicht ist ein Produktdatentemplate ein strukturiertes Formblatt für jeden Bauproduktetyp, in dem Eigenschaftengruppen präsentiert werden, zu denen die Hersteller Werte eintragen müssen, um diese im Einklang der BIM-Methode (BIM Level 2) für die Lieferkette zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung von Produktdatentemplates ist eine branchenweite Initiative zur Steigerung der Effizienz in Bezug auf den Umgang mit Produktdaten seitens der Hersteller.

Cobuilder entwickelt bereits seit einigen Jahren PDTs. Als Unternehmen mit ausgewiesenem Expertenwissen im Bereich Bauproduktedaten arbeitet Cobuilder zusammen mit der Branche und insbesondere mit den einzelnen Herstellern, daran die Interoperabilität der durch sie produzierten Daten zu sichern.

Anhand der Weiterentwicklung der PDTs möchte Cobuilder den Projektbeteiligten flexible Lösungen für Anforderungen bieten, die sich von Fall zu Fall unterscheiden. Dies ist ausschlaggebend, um umfassend von den Vorteilen der PDTs zu profitieren. Schließlich haben alle Beteiligten unterschiedliche Anforderungen an die Daten, die sich außerdem von Fall zu Fall unterscheiden. Nachdem die Angaben des Herstellers erfasst wurden müssen diese innerhalb der Lieferkette daher in unterschiedlichen Dateiformaten, Sprachen und Klassifizierungssystemen, zur Verfügung stehen.

PDT Product DataTemplate

WELCHE EIGENSCHAFTENGRUPPEN INNERHALB EINES PDT WERDEN GESUCHT?

Die Daten der Hersteller werden überwiegend benötigt, um As-Built-Bauwerksinformationsmodelle zu erstellen, die von den Bauunternehmen und Facility Managern verwendet werden können. In diesem Fall liegt der Schwerpunkt auf den leistungsbezogenen Eigenschaften, sowie auf Informationen in Bezug auf Betrieb und Wartung. Diese Informationen sind während der Bauausführung und der anschließenden Nutzung am wichtigsten. Ein Objektmanager benötigt die spezifischen Eigenschaften für die Beleuchtung, das Fenster oder die Tür innerhalb des Objektes. Wenn etwas kaputtgeht und ersetzt werden muss, sind exakte Bestandsdaten (As-Built) nötig, sodass das passende Produkt wieder beschafft werden kann.

Mit Blick auf die gesamte Lieferkette ist es jedoch erforderlich, nicht nur die für den Betrieb und die Wartung wichtigen Eigenschaften, sondern auch Merkmale in Bezug auf Umwelt, Sicherheit und Gesundheit und die chemischen Eigenschaften der Bauprodukte zu kennen. Der Zugriff auf diese Informationen trägt definitiv dazu bei, dass Planer und Ausführende bessere, effizientere und nachhaltigere Bauwerke entstehen lassen können. Wenn sie beispielsweise Anforderungen eines bestimmten BREEAM-Levels erfüllen müssen, können wir ihnen dabei helfen, passende Produkte zu finden. Wenn sie wissen, ob mit einem bestimmten Produkt die BREEAM-Klasse A oder B erreicht werden kann, oder ob es mit die Bestimmungen für den CO2-Ausstoß erfüllt, oder frei von gefährlichen Substanzen ist, die im Gebäude unerwünscht sind, können sowohl die ausschreibenden Planer als auch die Auftragnehmer die AG-seitigen Anforderungen leichter erfüllen.

Im Großen und Ganzen verfolgt die PDT-Initiative, wie die BIM-Philosophie insgesamt, keinen One-Stop-Shop-Ansatz – das System vermittelt jedoch Orientierung, sodass die Nachfrager verstehen, was sie abrufen müssen und Hersteller wissen, welche Angaben sie zur Verfügung stellen müssen.

WELCHEN NUTZEN BIETET EIN PDT FÜR HERSTELLER?

Strukturierte PDTs bieten einen enormen Nutzen für Hersteller, da sie eine klare Orientierung bieten in Bezug auf die Produkteigenschaften, die sie für einen bestimmten Produkttyp angeben müssen. Darüber hinaus steigern die Hersteller bei der Verwendung der Produkt-Daten-Templates ihre Effizienz, da sie dieselben Vorgänge nicht 2, 3 oder 10 mal wiederholen müssen. Außerdem verwenden die verschiedenen BIM-Tools und Softwareapplikationen ganz unterschiedliche Klassifikationssysteme, sodass Sie auch hier sichergehen sollten, dass Ihre Daten in jedem Fall verwertbar sind. Mit Plattformen wie goBIM sorgen Sie dafür, dass Ihre Daten wirklich interoperabel sind und diese in verschiedenen Sprachen und Formaten zur Verfügung stehen. Endlich können Hersteller wirkliche Daten mit ihren Kunden austauschen. Sie brauchen ihnen keine Broschüren mehr zu übererreichen, denn ab sofort verfügen Sie über BIM-fähige, kompatible Daten – papierlos, durchsuchbar und per Knopfdruck in verschiedene Formate und Sprachen exportierbar. Wird BIM einen Einfluss auf den Vertriebserfolg der Hersteller haben? Wir empfehlen Ihnen diesbezüglich hier einen zuvor von uns veröffentlichten Artikel.